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Archive für 1.2.2011

Was den Balkan wirklich verändert hätte! Eine Juden Staats Gründung in Albanien um 1935 und heute: Lebensader Donau - Die neue Strategie der Europäischen Union

 

 

 

 

Donau
Die “Lebensader” Donau, hier bei Wylkowe in der Ukraine. (Foto: wikimedia.org/Shao)

 

Ziel der Donauraumstrategie ist es, die wichtigsten Herausforderungen für den Donauraum in einem integrierten Ansatz zu adressieren. Als Donauraum werden 14 Länder oder Regionen definiert, nämlich Deutschland (Baden-Württemberg und Bayern), Österreich, die Slowakische Republik, die Tschechische Republik, Ungarn, Slowenien, Rumänien und Bulgarien innerhalb der EU sowie Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, die Republik Moldau und die Ukraine (die Regionen an der Donau) außerhalb der EU.

Die Strategie benennt als Herausforderungen für den Donauraum die Energiesituation, die Umwelt, die Risiken von Naturkatastrophen, sozio-ökonomische Disparitäten sowie die organisierte Kriminalität und die Sicherheit. Dem stellt die Kommission die Potenziale der Region gegenüber: Der Donauraum sei “Europas Tor zum Osten”, er habe ein solides Bildungssystem mit vielen Universitäten, eine bemerkenswerte kulturelle, ethnische und natürliche Vielfalt, die Möglichkeit, erneuerbare Energien besser zu nutzen, und er sei reich an Naturschätzen.

 

Die Prioritäten

Zur Verbesserung der Situation im Donauraum setzt die Kommission auf Aktionen,

  • die unmittelbare und sichtbare Vorteile für die Menschen in der Region aufweisen,
  • die Auswirkungen auf die Makroregion (oder einen großen Teil von ihr) haben und die deshalb mehrere Regionen und Länder einbeziehen,
  • die kohärent sind und sich gegenseitig verstärken sowie
  • realistisch sind, d.h. technisch machbar und finanzierbar.

Die ausgewählten Aktionen sind auf vier Säulen konzentriert:

  1. Anbindung des Donauraums (Mobilität, Multimodalität, Straßen-, Bahn- und Flugverbindungen, Binnenwasserstraßen, Förderung der Nutzung erneuerbarer Energie und Förderung von Kultur, Tourismus sowie des Kontakts zwischen den Menschen),
  2. Umweltschutz im Donauraum (Verbesserung und Erhaltung der Wasserqualität, Management von Umweltrisiken, Erhaltung der biologischen Vielfalt, der Landschaften sowie der Luft- und Bodenqualität),
  3. Aufbau von Wohlstand im Donauraum (Entwicklung der Wissensgesellschaft durch Forschung, Bildung und Informationstechnologien, Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, Investitionen in Menschen und Qualifikationen),
  4. Stärkung des Donauraums (Verbesserung der institutionellen Kapazitäten und der Kooperation, Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen).

Da die Donau ins Schwarze Meer fließt, soll die Donauraumstrategie “mit Maßnahmen für den Schwarzmeerraum im Einklang stehen”.
Jeder dieser Prioritätsbereiche soll von einem Mitgliedstaat der EU, gelegentlich zusammen mit einem Nichtmitglied, koordiniert werden, und zwar in Absprache mit der Europäischen Kommission, die sich selbst die Koordinatoren- und Schlichterrolle zugeschrieben hat.

Die Donrauraumstrategie folgt den “drei Neins” der Ostseestrategie: Kein zusätzliches Geld, keine neue Gesetzgebung und keine neuen Institutionen. Bezüglich der Finanzierung wird auf die vorhandenen Strukturfondsmittel in der Größenordnung von knapp 100 Mrd. Euro verwiesen. Berücksichtigt werden muss dabei allerdings, dass es sich bei dieser Summe um die Strukturmittel der beteiligten EU-Länder für den Zeitraum von 2007 bis 2013 handelt, die im Wesentlichen ausgegeben oder zumindest verplant sein dürften……..

http://www.european-circle.de/zukunftwissen/meldung/datum/2011/01/26/lebensader-donau.html

Angst um Europas Amazonien

03.08.2011, 09:50

Von Rüdiger Schacht

Kurz vor seinem EU-Beitritt plant Kroatien zerstörerische Eingriffe in die einmalige Flusslandschaft an Donau, Drau und Mur - Eingriffe, die mit EU-Recht unvereinbar wären, beklagen Naturschützer.

Die Mittagshitze hängt schwer über der Baranja-Ebene. Von einem makellos blauen Himmel strahlt die Sonne auf eine der letzten naturbelassenen Flusslandschaften Europas: die Ufer- und Auenbereiche am Zusammenfluss von Mur, Drau und Donau. Schimmel schauen schläfrig aus ihren Boxen. Die zum Trocknen aufgehängten Ketten aus Knoblauchknollen, Paprika und Kräutern verströmen ihren würzigen Duft.

Kopacki Rit Die Donau mäandert durch den Naturpark Kopacki Rit. Der Eiserne Vorhang und der Jugoslawienkrieg haben dazu geführt, dass die Flusslandschaft bislang nahezu unberührt geblieben ist. (© Mario Romulic/www.romulic.com)

http://www.sueddeutsche.de/wissen/2.220/naturschutz-angst-um-europas-amazonien-1.1127493

 

 

 

 

 

 

 

  • Published 02:25 25.06.09
  • Latest update 09:41 25.06.09

 

What if Albania had become the Jewish state?

The idea was broached by a British Zionist journalist, Leo Elton, who traveled to Albania in 1935.

By Nir Hasson

 

In 1935, British Zionist journalist Leo Elton traveled to Albania, apparently at his own initiative, to see if it would be possible to establish a Jewish national entity there. It seems the only surviving trace of his voyage is his report 10 years later to Hebrew University’s first president, Judah Leib Magnes. The document rests in the Central Archive for the History of the Jewish People at the university’s Givat Ram campus in Jerusalem.

Elton’s journey was spurred on by the increasing persecution of German Jews two years into the Nazi regime and Britain’s refusal to increase the quotas on Jewish immigration to Mandatory Palestine. Elton writes that he first read of the idea in British newspapers reporting that the Albanian government welcomed Jewish immigration.


So he traveled to the tiny country of a million inhabitants, which was completely cut off from industrialized Europe. A government minister told him that “in Albania religious intolerance is quite unknown …. The Albanian Muslims of today are no fanatics.”

The minister also emphasized that, in contrast to the rest of Europe, Albania had no history of anti-Semitism. “There is no reason whatsoever to expect that Jewish settlers would not live in complete harmony with the population’s diverse elements,” Elton wrote.

The Albanian option also had economic advantages. The land was extremely fertile, and if modern agricultural methods were used, it could easily supply the needs of five million people.

The oranges and lemons, Elton enthused, were the best in the world, and Jews’ success in raising oranges in pre-state Israel could be replicated in Albania. Other suggestions included growing tobacco and raising silkworms, and building up the textile and olive-oil industries. The less positive side, according to Elton, was that the capital Tirana had no theaters or concert halls.

“I believe that if such men and women were pioneers of the right type, they would achieve not only material prosperity quickly, but also the respect and goodwill of the Albanians,” Elton wrote to Magnes. He said that “in the course of a very few years, not hundreds but thousands of Jews in all walks of life might follow.”

As a first stage Elton recommended establishing a Jewish national entity in Albania like the one in Mandatory Palestine, with the cooperation of two Zionist movements. Later Albania might even be turned into a Jewish national home.

It is not known what became of the idea, whether any official body discussed it, and whether Magnes even bothered to answer Elton. The Jews, in any case, did not immigrate in large numbers to Albania. Hadassah Assouline, director of the archive, says the report was probably submitted to the university in 1945 amid the refugee problem at the end of World War II.

Interestingly enough, Elton’s high estimation of the Albanians was borne out during the Holocaust: They saved the country’s small Jewish community, down to its very last members.

Albanian capital Tirana in beginning of 20th century.
Phohttp://www.haaretz.com/print-edition/news/what-if-albania-had-become-the-jewish-state-1.278743

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