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Archive für 6.11.2010

Die peinliche Absage der Stadt Freiburg der “NAKBA” Ausstellung

Freiburger Absage der Wanderausstellung über die Vertreibung der Palästinenser / Nakba

Material und Links

Daniel Sander, Freiburger CDU-Stadtrat, fragt sich hinsichtlich der vom grünen Oberbürgermeister Salomon verhinderten Nakba-Wanderaustellung auf TV Südbaden, Video, die ersten vier Minuten,

ob das alles auf dem Boden unserer Verfassung stattfindet. Und es hat schon in gewisser Weise extremistische Züge… allein schon auch aufgrund dieses Unterstützerkreises. 

Die Wanderausstellung über die Vertreibung der Palästinenser wird unterstützt von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (sez). Der Rat der Stiftung hat folgende Mitglieder, .pdf-Datei:

Ernst Pfister MdL, Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg, (Vorsitzender), Dr. Bernhard Lasotta MdL, (stv. Vorsitzender), Gundolf Fleischer MdL, Politischer Staatssekretär a. D., Peter Hauk MdL, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hofelich MdL, Dieter Kleinmann MdL, Walter Krögner MdL, Werner Pfisterer MdL, Klaus Dieter Reichardt MdL, Martin Rivoir MdL, Helmut Walter Rüeck MdL, Claus Schmiedel MdL, Peter Schneider MdL, Präsident des Sparkassenverbandes, Baden-Württemberg, Dr. Gisela Splett MdL, Andreas Stoch MdL, Michael Theurer MdL, Franz Untersteller MdL, Hans-Jörg Vetter, Vorsitzender des Vorstands der Landesbank, Baden-Württemberg, Christa Vossschulte MdL, Vizepräsidentin des Landtags von, Baden-Württemberg, Georg Wacker MdL, Politischer Staatssekretär, Franz Wieser.

Das Kuratorium setzt sich wie folgt zusammen, .pdf-Datei:

Dr. Herbert O. Zinell, Oberbürgermeister der Stadt Schramberg, Städtetag;  Baden-Württemberg, Schramberg (Vorsitzender des Kuratoriums);  Klaus Rieth, Kirchenrat, Ev. Landeskirche in Württemberg, Stuttgart;  (stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums);  Gerhard Schorr, Verbandsdirektor, Württembergischer;  Genossenschaftsverband Raiffeisen/Schulze-Delitzsch e. V., Stuttgart;  (stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums);  Alfred Eger, Geschäftsführer, Reinhold-Maier-Stiftung, Friedrichshafen;  Dr. Sabine Fandrych, Büroleiterin, Fritz-Erler-Forum der Friedrich-Ebert-;  Stiftung, Stuttgart;  Dr. Nino Galetti, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Internationale;  Zusammenarbeit, Berlin;  Dr. Michael Hagenmeyer, Geschäftsführer, Baden-Württemberg;  International GmbH, Stuttgart;  Joachim Hauck, Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und;  Verbraucherschutz, Stuttgart;  Roger Kehle, Geschäftsführender Präsident, Gemeindetag Baden-;  Württemberg, Stuttgart;  Nikolaus Landgraf, Vorsitzender, Deutscher Gewerkschaftsbund;  Landesverband Baden-Württemberg, Stuttgart;  Monika Lude, Heinrich-Böll-Stiftung, Stuttgart;  Dr. Oliver Müller, Leiter Caritas international, Deutscher Caritasverband;  e.V., Freiburg;  Johannes Nuding, Ministerialrat, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport;  Baden-Württemberg, Stuttgart;  Martin Purpur, InWEnt GmbH, Mannheim.

Außerdem wird die Wanderausstellung unterstützt vom Evangelischen Entwicklungsdienst (eed). Laut Satzung dieser Stiftung werden zum Aufsichtsrat bestellt:

elf Mitglieder vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland im Einvernehmen mit der Kirchenkonferenz, zwei Mitglieder vom Diakonischen Werk der EKD e.V., davon soll ein Mitglied dem Katholischen Bistum der Altkatholiken in Deutschland oder der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche angehören; sofern das Diakonische Werk kein Mitglied benennt, das dem Katholischen Bistum der Altkatholiken in Deutschland oder der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche angehört, werden diese gemeinsam ein Mitglied für den Aufsichtsrat bestellen,

ein Mitglied vom Evangelischen Missionswerk in Deutschland e.V.,

ein Mitglied von der Vereinigung Evangelischer Freikirchen.

Herr Sander macht im Fernsehen zwar keinen aufgeweckten, aber doch einen durchschnittlich intelligenten Eindruck. Merkwürdig.

T:I:S, 6. November 2010   

Mein Parteibuch. Pressemitteilung der Freiburger Absage der Ausstellung zur Nakba demonstriert Wichtigkeit der Ausstellung.

Hinter der Begründung der Stadt stecken implizit gleich mehrere von Zionisten verbreitete Geschichtslügen, die die Stadt Freiburg offenbar als Wahrheit verinnerlicht hat und nun deshalb zur Rechtfertigung des Vorwurfes der Einseitigkeit benutzt…

T:I:S, 5. November 2010

Am 22. April 2010 feierte die Jüdische Gemeinde Freiburg den 62. Unabhängigkeitstag Israels

Auch Dr. Dieter Salomon [Oberbürgermeister, T:I:S] richtete Grußworte an die Jüdische Gemeinde. Er drückte seine Freude darüber aus, dass wieder ein reges jüdisches Leben in Freiburg herrscht. In seiner Rede spürte man seine freundschaftliche Haltung gegenüber dem Staat Israel, besonders aber gegenüber der Stadt Tel Aviv, mit der Freiburg eine so genannte lose Partnerschaft pflegt. Mit Begeisterung sprach er von dem dortigen pulsierenden Leben und von den fröhlichen Menschen - trotz der Ängste, mit denen sie leben müssen. Er wünschte dem Staat Israel alles Gute und dass dort bald in Frieden gelebt werden kann.
Eine Auflockerung bot der Chor der Jüdischen Gemeinde Freiburg mit jüdischen und jiddischen Liedern. Nach ihrer Darbietung wurde gemeinsam mit allen Gästen die Hatikva [Video, drei Minuten, T:I:S] gesungen.
Benjamin Weinthal
, Korrespondent der Jerusalem Post, geladen als Gastredner, referierte über die Geschichte der Gründung des Staates Israels und die deutsch – israelischen Beziehungen heute. Mit seinen eindringlichen Worten machte er unmissverständlich darauf aufmerksam, in welcher Gefahr Israel existiert und wie schwer es ist, als einziger demokratischer Staat neben nicht demokratisch geführten Regimes bestehen zu müssen, mit der ständigen Bedrohung von allen Seiten.

Liste der Orte in Deutschland, an denen die Wanderausstellung bereits zu sehen war oder noch zu sehen sein wird   

Pressemitteilung der Stadt Freiburg. Stadt Freiburg sagt Ausstellung “Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948″ in Stadtbibliothek wegen einseitiger Darstellung des Themas ab.

Rede von Prof. Dr. Ernst Tugendhat zur Eröffnung der Nakba-Ausstellung in Tübingen, der gleichen, die in Freiburg im Breisgau jetzt verhindert wird

 Die einzelnen Stelltafeln der Nakba-Ausstellung, wie sie in Freiburg gezeigt werden sollte (etwas scrollen). 

Die Wanderausstellung wird unterstützt vom Evangelischen Entwicklungsdienst (eed) und der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (sez).

Stellungnahme von Gaby Weber, Café Palestine, Freiburg. Stadt Freiburg sperrt zugesagten Raum für Ausstellung zur Vertreibung der Palästinenser neun Tage vor der Eröffnung.

T:I:S, 4. November 2010

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/10israelpalaestina.htm#Freiburg  

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