Infos

Sie befinden sich aktuell in den Balkanforum Balkanblog.org Blog-Archiven für den folgenden Tag 26.12.2008.

Dezember 2008
M D M D F S S
« Nov   Jan »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  
Links

Archive für 26.12.2008

Gazprom unterzeichnet strategisches Pipeline Abkommen im Balkan

Der Mega Deal wird die South Stream Oel- und Gas Pipeline der Russen und Balkan Staaten enrom vorwaerts bringen.

24.12.2008 19:01 Uhr
Konzentrierte Energie
Gazprom kauft Serbiens Öl-Monopolisten

Die serbische Öl-Industrie geht an den Energieriesen Gazprom. Außerdem einigten sich Russland und Serbien auf den Bau einer Gaspipeline.
Gazprom kauft Serbiens Öl-Monopolisten,

gaz
Haben sich auf ein umfassendes Energieabkommen geeinigt: Russlands Präsident Dimitrij Medwedjew (rechts) und sein serbischer Kollege Boris Tadic.
Foto: dpa

Russland und Serbien haben am Mittwoch endgültig ein umfassendes Energieabkommen unter Dach und Fach gebracht. Damit sichert sich der russische Energieriese Gazprom einen vorgeschobenen Brückenkopf in Serbien.

Das Abkommen wurde nach Gesprächen zwischen dem russischen Präsidenten Dmitrij Medwedjew und seinem serbischen Kollegen Boris Tadic im Kreml unterzeichnet. Es sieht unter anderem vor, dass Gazprom für 550 Millionen Dollar die Mehrheit von 51 Prozent am serbischen Ölmonopolisten NIS erwirbt.
Gazprom

Medwedjew sprach von einer sehr wichtigen Vereinbarung, die die Energiesicherheit beider Länder und anderer europäischer Staaten gewährleiste. Nach Angaben von Gazprom läuft die Zusammenarbeit auf russische Investitionen in einer Größenordnung zwischen einer und 2,5 Milliarden Dollar hinaus.

In Serbien ist die Zusammenarbeit mit Russland auf dem Energiesektor dagegen umstritten. Wirtschaftsminister Mladjan Dinkic ist aus Protest sogar zurückgetreten. Er und andere Kritiker befürchten, dass mit der Übernahme von NIS der politische Einfluss Moskaus auf Serbien dramatisch wächst.
……

SZ

Mehr Info ueber Nabucco und die Balkan Energie Pipelines.

Die fatalste Schöpfung der Achsenmächte war der “Unabhängige Staat Kroatien” unter Frührung des Ustascha-Gründers Ante Pavelic

DER SPIEGEL 30/1992 vom 20.07.1992, Seite 130-138

Autor: Siegfried Kogelfranz

“Der dümmste aller Kriege”

Die jugoslawische Tragödie (III): Der Völkermord von gestern schürt den Völkerhaß von heute

Die faschistischen Eroberer Jugoslawiens fielen 1941 wie ausgehungerte Geier über ihre Beute her. Jeder fetzte sich fette Happen aus dem Kadaver des Südslawenstaates heraus.

Hitler gliederte den Großteil Sloweniens sowie Oberkrain dem Deutschen Reich ein. Die Unterkrain mit Laibach fiel an Italien, das auch große Teile der dalmatinischen Küste samt den Inseln an sich riß und so Mussolinis Traum von der Adria als Mare nostro erfüllte.

Ungarn annektierte die slowenischen Murgebiete und besetzte die Batschka, einen Großteil der Vojvodina. Westbanat, auf das Rumänien Anspruch erhob, das Hitler aber Ungarn versprochen hatte, blieb in Obhut des deutschen “Militärbefehlshabers Serbien”. Dem unterstand auch Restserbien, das von einer Quislingsregierung verwaltet wurde.

Die Bulgaren bekamen fast ganz Mazedonien. Albanien vergrößerte unter italienischem Protektorat sein Gebiet um den Kosovo und das Land um den Skutari-See im Norden. Auch Montenegro verknüpfte sein “Schicksal mit dem Italiens”, wofür es sein Territorium ebenfalls auch vergrößern durfte.

Die fatalste Schöpfung der Achsenmächte war der “Unabhängige Staat Kroatien” unter Frührung des Ustascha-Gründers Ante Pavelic. Zwar mußte dieses Kroatien die Küste an Italien abtreten und war dadurch von der Adria abgeschnitten. Es wurde auch in zwei Besatzungszonen aufgeteilt, in die deutsche und italienische Truppen einzogen. Als “König von Kroatien” sollte der italienische Herzog Aimone von Spoleto unter dem Namen Tomislav II. den Thron besteigen. Dem Italiener schien jedoch der Stuhl zu wackelig. Er weigerte sich nach Zagreb umzusiedeln und Pavelic blieb als “Poglavnik” (Führer) der Oberste seines Staates.

Als Ausgleich für die territorialen Verluste schlugen die Sieger serbische Gebiete bis kurz vor Belgrad und fast ganz Bosnien-Herzegowina dem Ustascha-Staat zu. Es war ein Danaergeschenk, da Kroatien damit ein Völker- und Religionskonglomerat erbte, dem es nicht gewachsen war. Die Kroaten stellten in ihrem neuen Staat nur etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung.

Das dachten sie zu ändern. Was dann im Ustascha-Staat von Hitlers und Mussolinis Gnaden begann, war “ein in der europäischen Geschichte einmaliger Vorgang von fürchterlicher Aberwitzigkeit”, so der Zeithistoriker Michael Weithmann in seinem Buch “Krisenherd Balkan”.

……………………….

Spiegel 

Die Blaue Reise der Bundes Marine und Fake Piraten Angriffe

Nichts Neues, nur kostet dieser kranke Betrugs Auslands Einsatz ein paar Milliarden Euro, genauso wie der Unfug vor dem Libanon.

Kriegspresse lanciert neue “Piraten”-Lügenorgie der Bundesregierung

Autor: Daniel Neun, Donnerstag, 25. Dezember 2008, 17:43

FregatteKarlsruheDie Lügen und Kriegspopaganda der Berliner Regierung sind mittlerweile auf dem Niveau des Kaiserreiches im 19.Jahrhundert angelangt. Schlimmer noch: während in früherer Zeit noch wenigstens eine einzige, in sich plausible Version eines Ereignisses der Öffentlichkeit präsentiert wurde, gibt es jetzt regelmässig mehrere, sich widersprechende Versionen verschiedener Ereignisse, die dann innerhalb eines Tages bis zu den Abendnachrichten geradegebogen, gestanzt, ausgesiebt und abgeändert werden.
Nun wird weltweit von der Rettung des ägyptischen Frachters “Wabi al Arab” durch die deutsche Fregatte “Karlsruhe” vor “Piraten” berichtet.

Wieder einmal einzige Quelle für diese Information: Noel Choong, Chef des “Anti-Piraten-Zentrums” des “International Maritime Bureau” (IMB) in Malaysien. Es folgte umgehend die Bestätigung des Berliner Verteidigungsministeriums. Leider weiss man nicht genau für was.

DIE QUELLE

Wie es unsere Zeit erfordert, braucht es für die kühnsten Behauptungen immer ein flottes Kürzel.
Das macht jede Meldung aus einer einzigen Quelle glaubwürdig und jeden Fragesteller zum Fragentheoretiker, welcher die natürliche Määähähähähähdienordnung Gottes in Frage stellt.

Wie wir mehrfach erwähnten, wird das ständig in der Weltpresse als Quelle angebebene “International Maritime Bureau” (IMB) in Kuala Lumpur, Malaysien, von der der Internationalen Handelskammer mit Sitz in London betrieben.

Vom “IMB” kommt praktisch jede Meldung über “durch somalische Piraten” entführte Schiffe irgendwo vor Afrika, von Kenia, bis zum Roten Meer. Niemand stellt diese Meldungen in irgendeiner Art und Weise in Frage, niemand kümmert sich vor der Erstellung der entsprechenden Schlagzeile um eine Bestätigung von unabhängiger Seite.

DIE MELDUNG

Heute meldete die Nachrichtenseite “bloomberg”, das IMB habe berichtet, die deutsche Fregatte “Karlsruhe” habe im Golf von Aden auf ein Piratenschiff gefeuert.
Das Berliner Verteidigungsministerium bestätigte diese Meldung, so die Presseagentur “dpa”.

Das bedeutet, dieser Text der “Tagesschau”, von Marc Engelhardt aus dem ARD-Hörfunkstudio in Nairobi, ist leider von A bis Z erstunken und erlogen.

…………………………………..

Radio Utopie 

|