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Archive für 13.12.2008

U.S. Department of Defense Office of the Assistant Secretary of Defense (Public Affairs) Contracts contracts!

Seal of the Department of Defense   U.S. Department of Defense
Office of the Assistant Secretary of Defense (Public Affairs)
Contracts
On the Web:
http:/www.defenselink.mil/Contracts/index.aspx

Media contact: +1 (703) 697-5131
Contracts valued at $5 million or more are announced each business day at 5 p.m. Contract announcements issued within the past 30 days are listed below. Older contract announcements are available from the contract archive page. Contract announcements are also available by e-mail subscription. Go to DoD News for more information and for links to other news items.
Contracts for December 12, 2008

Lobbyismus pure: Kriminalstiftung: Staat und Kommerz

 

Kriminalstiftung: Staat und Kommerz

Mit Sicherheit Geld machen

Die Stiftung Kriminalprävention hat sich mildtätige Zwecke auf die Fahnen geschrieben und wird von Horst Köhler und BKA-Chef Jörg Ziercke unterstützt. In Wirklichkeit vertritt sie die Interessen der Sicherheitsbranche.

Von Marvin Oppong

http://www.sueddeutsche.de/panorama/355/451070/text/

Institut der Stiftung Kriminalprävention (Aufnahme der Webseite): „Kleines Refugium“
Foto: Stiftung Kriminalprävention

Bei den letzten beiden Preisverleihungen trat Ziercke als Laudator auf. Der BKA-Chef, ein SPD-Mitglied, ist mit den Machern der privaten Sicherheitsgewerbes gut betraut. Seit Mai 2007 redete er auf drei Veranstaltungen der Securitas Deutschland Holding: In der Hamburger Handelskammer plädierte er für mehr Zusammenarbeit zwischen Staat und privaten Sicherheitsunternehmen, in Düsseldorf beschrieb er “Trends in der Entwicklung der Sicherheitslage für die deutsche Wirtschaft“ hielt und in München sprach er zu “Homeland Security“.

BKA-Sprecher Michael Albertz bestätigt auf Anfrage: “Für seine Vortragstätigkeit bei den drei Veranstaltungen der Securitas hat Herr Ziercke jeweils ein Honorar in Höhe von 550,- bis 650,- Euro nach Abzug der Steuern erhalten.“ Es habe keine “amtliche Verpflichtung“ gegeben, Ziercke habe sie “von sich aus als freiwillige Leistung“ erbracht und Honorare ordnungsgemäß versteuert. Im Übrigen sei er bei allen Veranstaltungen auf Einladung der Securitas als Vortragender aufgetreten. Über die Höhe der Honorare machte der Sprecher keine Angaben.

Wenn es für den BKA-Chef zur Organisation des umtriebigen Klaus Stüllenberg ging, dann floss kein einziger Euro. BKA-Sprecher Albertz: “Für Vorträge bei der Stiftung Kriminalprävention hat Herr Ziercke kein Honorar erhalten.“

Der Deutsche Auftrags Killer und Terrorist Roland Bartetzko im Kosovo

 

 

 

DER SPIEGEL 18/2001 vom 30.04.2001, Seite 67

Autoren: Georg Mascolo, Sven Röbel und Andreas Ulrich

 

TERRORISMUS

“Handschrift eines Profis”

Ein deutscher Ex-Fallschirmjäger, so vermuten Ermittler der Uno, hat für die Albaner die Drecksarbeit im Kosovo erledigt. Er soll mit Sprengstoffanschlägen missliebige Serben getötet haben.

Oberst Aleksandar Petrovic war ein mächtiger Mann. Der Leiter des jugoslawischen Passbüros in Pristina entschied, wer aus dem Kosovo nach Serbien reisen durfte und wer nicht, was mitunter einer Entscheidung über Leben und Tod gleichkam. Zwei Gegensätze, zwischen denen auf dem Balkan manchmal nur Sekunden liegen.

Am vorvergangenen Mittwoch wurde Petrovic mit tödlicher Präzision ermordet. Gegen 14.50 Uhr hatte der serbische Polizei-Offizier mit vier Begleitern sein Büro verlassen und einen dunkelblauen VW-Passat bestiegen. Als die Limousine in der Mostarstraße ein verfallenes Haus passierte, detonierte ein im Erdgeschoss versteckter Sprengsatz. Die ferngezündete Fünf-Kilo-Bombe war wie ein Trichter auf die Straße gerichtet und mit todbringenden Metallsplittern gespickt.

Petrovic wurde von Schrapnellgeschossen zerfetzt, seine Begleiter überlebten, einige schwer verletzt. Nur der Zufall hatte ein noch folgenreicheres Blutbad verhindert: Kurz zuvor hatte ein Passant vor der Ruine sein Auto abgestellt - es minderte die Wucht der Druckwelle erheblich.

Wenig später wurde ein zweiter Sprengsatz entdeckt, der offenbar zeitgleich gezündet werden sollte, um die Zielperson Petrovic regelrecht einzukreisen. Er war an Elektrodrähte angeschlossen, die zu einem Versteck in der Nähe führten. Obwohl die zweite Bombe nicht zündete, konstatierten die Uno-Polizisten, trage der Anschlag “die Handschrift eines Profis”.

………. Ein albanisches Polizeikommando hatte am Nachmittag des 18. April einen sich heftig wehrenden Mann bei der Uno-Polizei abgeliefert. Er besaß einen deutschen Pass auf den Namen Roland Bartetzko, 30 Jahre alt, ehemaliger Stabsunteroffizier.

…………….. Bartetzko ist kein unbeschriebenes Blatt. 1991 wurde der Stabsunteroffizier “unehrenhaft” aus der Bundeswehr entlassen. …………..

Nach dem Einmarsch der Nato-Truppen tauchte Bartetzko in Mitrovica auf, gründete das Sicherheitsunternehmen Sucuir Kosova und heiratete eine Albanerin. Vabona Mustafa war beeindruckt von der sozialromantischen Ader des Deutschen, der nicht aufhörte, von der “menschlichen Wärme”, von den “echten Gefühlen” und der “Herzlichkeit der Menschen” im Kosovo zu schwärmen. “Deutschland ist doch eiskalt”, soll er immer gesagt haben.

Menschliche Wärme fand Bartetzko offenbar vor allem bei der UÇK. In seinem Apartment in der Ramiz-Sadiku-Straße fand die Polizei Fotos, auf denen er im Combat-Dress neben seinen albanischen Kameraden posiert. Weil “Roland” für die Milizionäre so sonderbar klang, ließ er sich von ihnen “Shaban” (Held) nennen.

Der weiche Deutsche aber hatte womöglich auch seine harten Seiten. Das Wort “Sicherheitsunternehmen”, heißt es in Pristina, sei in Wahrheit nichts weiter als eine nette Umschreibung für Terror und Schutzgelderpressung. Insidern gilt der frühere Gymnasiast “mit dem deutschen Pass, dem russischen Namen und der albanischen Frau”, so ein Uno-Sprecher, inzwischen als “großer Fisch”. Derzeit prüft man, ob Bartetzko an drei weiteren Terrorakten beteiligt war:

* dem Bombenanschlag auf das “Zentrum für Frieden und Toleranz” in Pristina am 18. August vergangenen Jahres, bei dem eine Mitarbeiterin der Türkischen Volkspartei verletzt wurde;

* dem Sprengstoff-Attentat auf die Residenz des Belgrader Regierungsvertreters im Kosovo, Stanimir Vukicevic, bei dem am 22. November dessen Chauffeur starb;

* dem Massaker an serbischen Männern, Frauen und Kindern, deren Buskonvoi am 16. Februar bei Pudojevo in eine Sprengfalle geraten war.

Besonders die perfide Technik des letzten Anschlags, der mindestens zehn Todesopfer forderte, macht die Fahnder misstrauisch. Die Täter hatten in einem Wasserrohr unter der Straße mehr als 220 Kilo Sprengstoff deponiert und gewartet, bis die gepanzerten Begleitfahrzeuge der schwedischen Kfor-Eskorte vorbeigefahren waren. Genau in dem Moment, als sich der Bus mit den Zivilisten über der Bombe befand, zündeten sie über ein anderthalb Kilometer langes Kabel den Sprengsatz, indem sie die blanken Enden an eine Autobatterie hielten.

…………… Er will vor allem die Hintermänner fassen, die in Kreisen der Albaner-Führung vermutet werden. Korneck erwägt, die Ermittlungen an Deutschland zu übertragen, da “die rechtlichen Möglichkeiten im Kosovo an ihre Grenzen stoßen”.

Diese Grenzen wurden am vergangenen Freitagnachmittag deutlich. Weil es Hinweise auf eine gewaltsame Befreiungsaktion durch radikale UÇK-Kämpfer gab, wurde Bartetzko eilig und unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen von Pristina in das festungsartig ausgebaute “Bond Steel”-Camp der US-Kfor-Truppe ausgeflogen.

GEORG MASCOLO, SVEN RÖBEL, ANDREAS ULRICH

DER SPIEGEL 18/2001 und BF

und BF blog

Der Terror der Touristen

Mit Hilfe ausländischer Söldner kämpft die ehemalige UCK um die Macht im Kosovo. Serben und gemäßigte Kosovo-Albaner sind die Opfer. von oliver lau

Am vergangenen Samstag mussten die Sprengstoffexperten der Uno-Polizei im Kosovo wieder einmal ausrücken. Vor dem Café »New York« im Zentrum der Provinzhauptstadt Pristina war eine Autobombe explodiert. Verletzt wurde bei dem Anschlag zwar niemand, doch für Entspannung bei der internationalen Verwaltung in dem Nato-Protektorat wird er trotzdem nicht sorgen.

Spätestens seit November letzten Jahres haben ehemalige Kader der Kosovo-Befreiungsarmee UCK den systematischen Terror gegen die wenigen in der Provinz verbliebenen Serben sowie gegen Politiker der gemäßigten kosovo-albanischen Parteien wieder entdeckt. Die Serie von Anschlägen erinnert an die schlimmsten Ausschreitungen nach dem Abzug der serbischen und jugoslawischen Einheiten vor knapp zwei Jahren.

Doch im Unterschied zum Sommer 1999 beschäftigen die nationalistischen Kosovo-Albaner nun offenbar auch einen deutschen Spezialisten in Sachen Terror. So wurde in der vergangenen Woche in Pristina der 30jährige Roland Bartetzko von der Mordkommission der Uno-Polizei verhaftet……………………

Sein Lebenslauf ist durchaus beeindruckend. Er begann seine Söldnerkarriere bei der PLO, später kämpfte er in Kroatien, Bosnien und im Kosovo. »Der Schritt zur UCPMB war völlig logisch, nachdem ich schon für die UCK gekämpft habe«, sagt er. Für die UCPMB scheint die Anwerbung Qlirims wirklich ein Glücksgriff gewesen zu sein: 72 Serben will er schon getötet haben, seitdem er zu den Separatisten gestoßen ist.

Doch so erfolgreich die tötenden Gastarbeiter auf dem Balkan auch sind, bleiben sie doch nur kleine Rädchen im Getriebe der separatistischen Gruppen. Gerade jetzt wieder dürfte der Bedarf an Terror-Experten groß sein, denn ein halbes Jahr vor den geplanten Wahlen im Kosovo hat der Kampf um die politische Macht an Intensität zugenommen. »Die ehemaligen UCK-Kommandeure haben alle Angst. Jeder hat mindestens zwei Leibwächter, weil er sich vor den ehemaligen Kameraden fürchtet«, sagt ein Uno-Mitarbeiter in Pristina.

Besondere Angst scheinen die gemäßigten Führer der Kosovo-Albaner zu haben. Erst in der vergangenen Woche wurde der Bürgermeister des Ortes Klina, Ismet Raci, vor seinem Haus erschossen. Er war Mitglied von Rugovas Demokratischer Liga des Kosovo (LDK). Schon im November war einer der wichtigsten Berater dieser Partei, Xhemaijl Mustafa, auf offener Straße erschossen worden. Bis heute gibt es von den Mördern keine Spur.

Dass allerdings Kontrahenten aus den Reihen der ehemaligen UCK mit den Todesfällen zu tun haben, scheint gewiss. Einen Tag nach der Erschießung des Bürgermeisters von Klina nahm die UN-Polizei Ruzdi Saramati, einen UCK-Kommandanten und engen Mitarbeiter des ehemaligen UCK-Chefs Hashim Thaci, unter Mordverdacht fest. Bis zu den Wahlen im Herbst wird es nicht die letzte Verhaftung gewesen sein.

 Nadir org

Die Ermordung des Militär Chefs der FARK-UCK Ahmet Krasniqi 1998

Im Auftrage von Hashim Thaci  ermordete Haliti Xhavit* Ahmet Krasniqi und Andere, wie seinen Zimmer Mit Bewohner in der kurzen Studenten Zeit in Tirana: Herrn Ali Uka und ebenso von Kunosheti Ilir in 1997 usw..

* Bodyguard bei dem Albanischen Geheimdienst - SHIS Chef:  Fatos Klosi bis zum Kosovo Krieg ! Agent ebenso für den Serbischen Geheimdienst, wo er die UCK Korrurenz FARC verriet und mit Hilfe dann ein Massaker im Februar 1998 mit einer Britischen TV organisierte, als eine FARK Schmuggler Gruppe in einen Hinterhalt gelockt wurde und 14 Kosovaren erschossen wurden, wobei das TV Team AK-47 jedem der erschossenen in die Hände legte, damit es dramatischer aussah im Weltweiten TV! Chef für die Todesschwadronen in Albanien um die FARC - UCK Gruppierung auszuschalten in Durres und in Tirana.

Ganoven und Mörder? Zwei Friedensnobelpreisträger aus der Nähe betrachtet

 Ahtisaari ist Mitglied im Verbrecher Verein des CIA und von Georg Soros: dem ICG, der nur als Vollstrecker der US Faschisten gilt, um die Welt zu beherrschen. siehe auch BF ! Steinmeier hat mit diesem Verbrecher Verein von Georg Soros “Open Society” eine enge auch finanzielle Kooperation geschlossen, was noch peinlicher ist.

Ganoven und Mörder? Zwei Friedensnobelpreisträger aus der Nähe betrachtet

Udo Ulfkotte

Was passiert, wenn man angeblich Gelder für eine kriminelle Organisation wäscht, Bestechungsgelder annimmt und sich Prostituierte zuführen lässt? Mitunter wird man zusätzlich noch öffentlich geehrt. Martti Ahtisaari hat nun den Friedensnobelpreis bekommen. Die medialen Lobesreden auf den Mann lassen jedenfalls seine Alkoholeskapaden und die behaupteten unschönen Ermittlungsakten des Bundesnachrichtendienstes über den ehemaligen finnischen Präsidenten glatt vergessen. Es gibt also offenkundig Dinge über den neuen Friedensnonbelpreisträger, die wahrlich unappetitlich sind. Und es ist nicht das erste Mal, das ein – vorsichtig formuliert – umstrittener Mensch den Friedensnobelpreis erhält. Den hat nämlich auch schon einmal ein Mörder bekommen.

Der Friedensnobelpreis ist eine Auszeichnung für hervorragende Verdienste auf dem Gebiet der Friedensarbeit. Er wurde von dem schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel gestiftet und wird seit 1901 alljährlich am Todestag Nobels, dem 10. Dezember, in Oslo verliehen. Früher erhielten diese renommierte Auszeichnung nur garantiert untadelige Personen. Inzwischen aber hat sich das geändert. Der Ruf eines Menschen scheint jetzt ziemlich unwichtig zu sein. Immerhin bekam ihn ja 1994 auch ein Mörder. Schauen wir uns also einmal zwei der Preisträger genauer an.

Der Sommer 2007 war für Martti Ahtisaari nicht eben eine glückliche Zeit. Da wurden unschöne Dinge über den früheren finnischen Präsidenten in die Öffentlichkeit gezerrt. Da wurden Einzelheiten über Martti Ahtisaari behauptet, die der BND-Mitarbeiter Lukas Neumann in einem streng geheimen Bericht zusammengetragen hatte.

Seit Februar 2006 leitete Ahtisaari die Verhandlungen über den künftigen Status der unter UN-Verwaltung stehenden serbischen Provinz Kosovo. Und in jener Zeit soll er sehr empfänglich für Zuwendungen der Kosovaren gewesen sein. So steht es jedenfalls in einem BND-Bericht, der von mehreren Nachrichtenagenturen und Zeitschriften in Auszügen veröffentlicht wurde. Danach soll der schwergewichtige finnische Diplomat Überweisungen von Schweizer Bankkonten mit der Nummer 239700-93457-00097 von einem Albaner erhalten haben. Das Empfängerkonto ist ein sogenanntes »Offshore-Konto« in einer nicht näher genannten Steueroase und hat die Kennung XS52-KOLER. Martti Ahtisaari soll zudem am 12. Februar 2007 um 6:23 Uhr Ortszeit in seinem Büro im Kosovo von Albanern zwei Umschläge mit Bargeld erhalten haben, berichteten Agenturen unter Berufung auf den BND-Bericht. Die Vereinten Nationen sollen vom BND über die Verdächtigungen unterrichtet worden sein. In dem BND-Bericht heißt es angeblich weiter, Ahtisaari habe sich von Albanern im Kosovo auch regelmäßig Prostituierte zuführen lassen.

Der UN-Sondergesandte für das Kosovo, Martti Ahtisaari, soll danach etwa zwei Millionen Euro an Bestechungsgeldern direkt erhalten und weitere 40 Millionen Euro für die kosovo-albanische Organisierte Kriminalität über ihm gehörende Konten gewaschen haben. Ahtisaari und auch die Vereinten Nationen haben nach unseren Erkenntnisse nie auf die Vorwürfe reagiert. Wie es aussieht, wurden sie schlicht totgeschwiegen. Das alles beleuchten deutsche Qualitätsmedien in diesen Tagen nicht. Sie lassen den Leser nur erahnen, dass der schwergewichtige Mann dem Alkohol mitunter so reichlich zuspricht, dass er sich danach den Kopf aufschlägt. Vielleicht sind das alles ja nur böse Gerüchte. Und vielleicht tut man Herrn Ahtisaari bitter unrecht. Vielleicht sind die Gerüchte ebenso böse wie im Falle des Herrn Arafat. Bei diesem aber haben sich die bösen Gerüchte jedoch zum Ende seines Lebens als wahr herausgestellt.

 

 

Martti Ahtisaari ist nicht der einzige umstrittene Mann, der einen Friedensnobelpreis erhalten hat. Auch ein Mörder hat den begehrten Preis und die dazu gehörende Millionensumme schon bekommen. Yassir Arafat war ein 1929 in Kairo geborener palästinensischer Politiker, der es bis zu seinem Tode im November 2004 verstanden hat, ein durchweg positives Bild von seinem Leben zu zeichnen. Dabei war jener Mann, der 1994 den Friedensnobelpreis erhielt, nach amerikanischen Geheimdienstunterlagen ein Mörder. Das ist bekannt. Das aber scheint auch weiterhin niemanden unter den Journalisten zu interessieren. Arafat beherrschte die Kunst, Journalisten zu belügen. Er hatte es von frühester Kindheit an gelernt. So behauptete Arafat, er sei in Jerusalem geboren worden – in seiner Geburtsurkunde aber wird Kairo genannt. Erst im Alter von vier Jahren kam er nach Jerusalem. Es machte sich allerdings besser, ein »echter« Palästinenser zu sein. Und so schönte Arafat sein ganzes Leben.

Es ist bekannt, dass Arafat 1991 geheiratet hat. Seine Frau lebte in Paris im Exil, denn Arafat war schwul und ging die Ehe ein, um den zunehmenden Gerüchten über seine Homosexualität inmitten einer islamisch geprägten Gesellschaft, in der Homosexualität ein todeswürdiges »Verbrechen« ist, die Nahrung zu entziehen. Und Arafat hatte Aids: Aschraf al-Kurdi, seit 1986 persönlicher Leibarzt von Arafats, sagte der jordanischen Nachrichten-Webseite Amman“im August 2007, dass der Palästinenserführer unter dem HIV-Virus gelitten habe. Nun ist es kein Verbrechen, an Aids zu erkranken.

Aber der Friedensnobelpreisträger Arafat war immerhin ein Mörder. Er hatte 1973 persönlich die Ermordung von zwei amerikanischen Diplomaten in Khartum/Sudan angeordnet. Bis 2002 bestritt sogar das amerikanische Außenministerium, Kenntnis davon gehabt zu haben. Man brauchte Arafat im großen Nahost-Poker. Seit 2002 aber gibt es keinen Zweifel mehr: Washington wusste, dass Arafat ein Mörder war. Und es gibt Dokumente der Geheimdienste, die das belegen. Man ließ Arafat den Friedensnobelpreis dennoch in aller Ruhe entgegennehmen. Das diente ja immerhin angeblich höheren Interessen.

siehe

http://balkanblog.org/2008/11/28/2544/print/

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