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Archive für 2.9.2008

EADS und die Rüstungs Bestechungs Geschäfte im Balkan

Panzer: Patria soll Sloweniens Premier bestochen haben

02.09.2008 | 08:43 | (DiePresse.com)

Ein finnischer Fernsehsender deckt Zahlungen rund um den Kauf von 135 Radpanzern der Firma Patria auf. Das Geld soll über den österreichisch-slowenischen Geschäftsmann Walter Wolf geflossen sein.

Sloweniens Premierminister Janez Jansa ist angeblich direkt in die Affäre um den Kauf von 135 Radpanzern vom finnischen Hersteller Patria verwickelt. Laut finnischem Fernsehen YLE stand Jansa als “J” auf der Auszahlungsliste des mit der Abwicklung von Bestechungsgeldern an hohe Entscheidungsträger beauftragten österreichisch-slowenischen Geschäftsmanns Walter Wolf. Jansas Büro wies die Vorwürfe als “völlig grundlos und absurd” zurück und stellte sie in Zusammenhang mit den bevorstehenden Parlamentswahlen.

In der ersten Herbstfolge setzte sich das finnische Aufdeckerprogramm “MOT” am Montagabend unter dem Titel “Die Wahrheit über Patria” eingehend mit dem umstrittenen Panzer-Deal auseinander. Die Programmmacher präsentierten neue Details, die sich großteils auf vertrauliche Dokumente und anonyme Quellen stützen. Demnach habe das Schmiergeld-Budget von Patria für die Erlangung des Auftrags ursprünglich 21 Millionen Euro betragen.

Wolf soll “bedient” haben

Davon habe der ehemalige Vorstand der österreichischen Steyr, Walter Riedl 14 Millionen, der slowenische VIP-Künstler Jure Cekuta 2,8 Millionen und Wolf 8,3 Millionen Euro erhalten. Außerdem soll der slowenische Geschäftsmann Rudolf Leban ebenfalls 5 Millionen Euro von Patria erhalten haben, deren Verwendungszweck ungeklärt ist.

Der Auftrag von Wolf, ein aus Österreich stammender Mehrfachstaatsbürger und ehemaliger Formel-1-Rennstallbesitzer, sei es gewesen, die höchsten Entscheidungsträger in Slowenien zu “bedienen “. Auf einer laut dem TV-Programm existierenden Liste von Bestechungsgeld-Adressaten befindet sich eine Person namens “J”. Hinter diesem Pseudonym verberge sich niemand anderer als Ministerpräsident Janez Jansa - behaupten die TV-Macher. Als ein weiterer Schmiergeld-Empfänger wird die rechte Hand von Verteidigungsminister Karel Erjavec, Brigadier Dragan Bavcar, genannt. Erjavec selbst dürfte laut den finnischen Recherchen nicht in die Affäre verwickelt sein.

“Grundlos und absurd”

Die Kanzlei Jansas bestritt in einem E-Mail an den Programmverantwortlichen Magnus Berglund die in der Sendung aufgestellten Behauptungen. Diese seien “völlig grundlos und absurd”. Jansa habe nie jemanden von “dieser Firma” getroffen. Die Regierung in Ljubljana habe sich nach der Ausschreibung des Auftrags “weder direkt noch indirekt” am Auswahlprozess beteiligt. Die Kanzlei des Ministerpräsidenten sei der Ansicht, die Vorwürfe stünden im Zusammenhang mit den am 21. September stattfindenden Parlamentswahlen in Slowenien. Dieses Statement wurde am Montagabend auch im slowenischen Fernsehen veröffentlicht.

Auch die anderen angeblich in der Affäre verwickelten Personen Wolf, Riedl und Bavcar bestritten bisher alle Vorwürfe. Die finnische Polizei hat gegen Wolf und Riedl in Abwesenheit Haftanträge gestellt. Der frühere Direktor der Radpanzer-Sparte bei Patria, Heikki Hulkkonen, sitzt seit Mitte Mai in Finnland in Haft, unter Verdacht stehen weitere Patria-Spitzenmanager, darunter der Mitte August zurückgetretene Patria-Chef Jorma Wiitakorpi. Patria gehört zu rund 70 Prozent dem finnischen Staat. Beteiligt ist auch der europäische Waffenhersteller EADS.

(APA)

Slowenischer Panzer-Deal: Auch die Chefs verdächtig
Aufzählung Nun auch Vorwurf der Industriespionage gegen finnischen Hersteller.

Helsinki. (apa/gf) In der mutmaßlichen Bestechungs-Causa um den Verkauf von 135 AMV-Radpanzern des finnischen Waffen-Herstellers Patria an Slowenien hat es zwei weitere Festnahmen gegeben. Über eine Person aus der Führungsetage des Patria-Konzerns wurde mittlerweile Untersuchungshaft verhängt, ein ehemaliger Spitzenmanager der Fahrzeug-Tochter Patria Vehicles wurde nach einem Verhör auf freien Fuß gesetzt.

Beide Personen werden nicht nur der Bestechung, sondern auch der Unternehmensspionage verdächtigt. Ein weiterer Patria-Mitarbeiter sitzt in Finnland bereits seit Mitte Mai in Untersuchungshaft.

Laut Chefermittler Kaj-Erik Björkqvist dürfte sich die Voruntersuchung noch bis in den Spätherbst hinziehen. Mit einer Anklage-Erhebung sei aber schon im August zu rechnen.

Steyr ausgestochen
BF

Wo EADS auftaucht, ist mit Hilfe von Politikern die totale Bestechungs Orgie, nicht nur in Österreich.

 


Die CIA Zweigstelle Atlantikbrücke e.V. und ihre Kriegs- und Mord Propagandisten

 Immer vorne weg, als Sprachrohr des CIA für Völkerrechts Bruch, illegale Kriege und Besatzungen: 

UNTER DEN BRÜCKEN DES ATLANTIKS

Zum 50-jährigen Geburtstag der “Atlantik-Brücke”  fanden sich 2002 viele Gratulanten.
In einer Zeitungsanzeige vom 17.April 2002 erklärten die Unterzeichner explizit, dem Netzwerk der Atlantikbrücke ihre Positionen zu verdanken.

Damalige Mitglieder der “Atlantik-Brücke” waren u.a.
Heinrich Aller (SPD) als niedersächsischer Finanzminister, Joachim von Arnim als Gesandter der BRD bei der NATO, Susanne Gabriele Biedenkopf-Kürten als Leiterin der ZDF-Europaredaktion, Johannes K. Borsche als Vizepräsident der Frankfurter Morgan Stanley-Niederlassung, Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD), Thomas W. Geisel aus dem Ruhrgas-Vorstand, Bundesbankdirektor Dr. Klaus D. Geisler, Wolfgang Ischinger als BRD-Botschafter in Washington, Eckart von Klaeden als Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der Telekom-Vizevorstandsvorsitzende Dr. Raphael Kübler, Dr. Rudolf Lang als Vorstandsmitglied von Goldman & Sachs, Nikolaus Graf Lambsdorff als Kabinettschef der UNMIK-Protektoratsverwaltung im Kosovo, Kathrin Leeb als Vizepräsidentin der Deutschen Bank, der Schering-Manager Knut Mager, der Springer-Vorstand Steffen Naumann, der damalige CDU-Außenpolitiker Dr. Friedbert Pflüger, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering als Fraktionsvorsitzender der Christdemokraten im Europaparlament,Gottfried Spelsberg-Korspeter als RWE-Vorstandsmitglied, Michael Zissis Vassiliadis als Vorstandssekretär der IG Bergbau, Chemie, Energie, Matthias Witt als Geschäftsführer der Vogel Burda Communications GmbH sowie Redaktionsmitglieder des STERN, der “Financial Times Deutschland”, der FAZ, des “Tagesspiegel”, der ZEIT, des Bayerischen Rundfunks, von N24, SAT1 und der Süddeutschen Zeitung - und der “SPD-Linke Ottmar Schreiner.”

DER AUFRUF

Mit diesen Vorabinformationen liest es sich jetzt etwas leichter. Hier nun der “Aufruf für mehr soziale Gerechtigkeit” auf der Webseite des ehrenwerten Herrn Ottmar Schreiner.

Katrin Göring-Eckardt: Atlantik-Brücke in den Bundestag

Berlin: Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Katrin Göring-Eckardt, ist in letzter Zeit etwas aus den Schlagzeilen verschwunden. Zu Zeiten der rotgrünen Bundesregierung unter Kanzler Schröder und Vizekanzler Fischer war das noch anders. Zusammen mit Krista Sager war sie in den Jahren 2002 bis 2005 Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und Protagonistin der Hartz-Gesetze.
Doch Katrin Göring-Eckart, von der man in ihrer Partei munkelt sie bereite sich auf ein schwarz-grünes Regierungsamt nach der Bundestagswahl 2009 vor, ist noch etwas anderes: das Vorstandsmitglied der berüchtigten “Atlantik-Brücke” mit dem höchsten Amt im deutschen Parlament.

DIE ATLANTIK-BRÜCKE

Um den 1952 gegründeten Verein ranken sich einigermassen wilde Geschichten. Sie stimmen fast alle.
Laut Satzung “Verein zur Förderung der Freundschaft und des Verständnisses für Deutschland in anderen Staaten” war er, seit seiner Einrichtung, Sprungbrett für ungezählte Karrieren in Parteien, Presse, Konzernen und Lobbygruppen verschiedenster Couleur.
Ziel war die Stärkung der Bindungen zwischen den USA und Westdeutschland nach dem Faschismus und 2.Weltkrieg.

Arend Oetker, in den Jahren der Amtszeit von Kollegin Göring-Eckardt als grüne Fraktionschefin ihr Chef im Vorstand der Atlantik-Brücke, brachte den Sinn und Zweck des Vereins selbst kurz und knapp auf den Punkt:
“Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.”

Die Anzahl der Familien, die die deutsche Republik regieren, wäre eine Diskussion wert. Oetker jedenfalls ist Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, sowie Aufsichtsratmitglied bei Degussa, Merck, KWS SAAT AG, der Leipziger Messe, usw.
2007 erhielt er dafür das Bundesverdienstkreuz.

Die Atlantik-Brücke will ihre Ziele erklärtermassen “informatorisch-publizistisch” erreichen. Ob das nun alles ist, dazu kommen wir später.
Aber die Grundlage für jede politische und kulturelle Macht ist, spätestens mit dem Siegeszug des Fernsehens, eben die Präsenz in den “Medien” und ihre Kontrolle bildete von Anfang an das Herzstück der Macht und des Einflusses der US-Eliten auf die junge, instabile und durch die eigene Geschichte verschreckte und gelähmte Republik der Deutschen im Westblock.
Diese Strategie spiegelt noch heute den Kern der US-Strategen im Ringen um planetare Macht wieder, allerdings seit dem Durchbruch des Internets und des einhergehenden Zusammenbruchs der Medienmonopole mit schwindenem Erfolg.

Doch 1952 gab die Gründung der Atlantik-Brücke den Startschuss für eine Absorbation Westdeutschlands in die US-Hegemonie. Bei Verbündeten war man nicht wählerisch, man streute breit.
Die bekannten Gründungsmitglieder waren der Hamburger Bankier Eric M. Warburg, die spätere Chefredakteurin und Herausgeberin der Wochenzeitung “Die Zeit”, Marion Gräfin Dönhoff, sowie der später 1975 nach dem Sturz von Willy Brandt durch die SPD-Bundestagsfraktion zum Kanzler gemachte Helmut Schmidt, vor wenigen Jahren noch Offizier der Wehrmacht.

Warburg gründete im selben Jahr den “American Council on Germany” (Mitglieder 2004 unter anderem Richard Holbrooke und Henry Kissinger).
Die Atlantik-Brücke war das Pendant in Westdeutschland.

Im Wiki von “Mein Parteibuch” finden wir folgende Reportage eines Berichtes über die Lobbygruppe:

Mit dem beginnenden Kalten Krieg sorgten die Vereinigten Staaten sich angesichts erstarkender national-neutralistischer Tendenzen in der BRD um ihren politischen Einfluß in Mitteleuropa. Da man die Bundesrepublik nicht mehr wie zu Zeiten alter Besatzungsherrlichkeit per Dekret beherrschen konnte, verlegte der Rat für auswärtige Beziehungen (CFR), gewissermaßen die imperiale Denkfabrik der USA, sich auf eine mehr informelle Einflußnahme. Ergebnis war die Gründung des American Council on Germany. In diesem Ableger formulieren Vertreter der CIA-nahen Gewerkschaft AFL-CIO, die nicht ohne Einfluß auf die Gründung der antisozialistischen Einheitsgewerkschaft DGB war, gemeinsam mit Exponenten solch illustrer Bankhäuser wie Chase Manhattan (Rockefeller), Morgan Stanley, Brown Brothers Harriman (Bush), Goldman Sachs, Warburg oder der Bundesbank Federal Reserve die Grundzüge der amerikanischen Deutschlandpolitik. Mit am Tisch sitzen ferner die CIA und die US-Großkonzerne wie Exxon oder Pfizer.

Der menschliche Bestechungs und Korruptions Schrott  Haufen ist dort versammelt.

Dienstag, 28. April 2009

Fröhliche Gesellschaften der Elite Teil 1 “Atlantik Brücke”

Atlantik Brücke

Wie relativ am Anfang meines Blogs versprochen, widme ich mich hier mal nach und nach den klüngelvereinen unserer Leader. Die Atlantik Brücke ist nur wenigen bekannt leider wo Sie doch auch einiges an Potential zu bieten hat.

Die Atlantik Brücke wurde 1952 in Berlin von dem Hamburger Bankier Eric M. Warburg, der späteren Chefredakteurin und Herrausgeberin der Zeitung “Die Zeit” Marion Gräfin Dönhoff sowie dem alterwürdigen Bundeskanzler a.D Helmut Schmidt mit Sitz in Bonn gegründet.

Als Ausgangspunkt für die Gründung des Vereins galt der Beginn des sogenannten Kalten Krieges. Die USA suchten nach Möglichkeiten verdeckter Einflussnahme auf Deutschland. Der Export von US-Ideen wurde durch das New Yorker Council on Foreign Relations (CFR), eine Denkfabrik der US-Regierung, betrieben. Es dürfte Ideengeber für die Gründung der Atlantik-Brücke gewesen sein. Der Gründer der Atlantik-Brücke, Eric M. Warburg, war während und nach dem 2. Weltkrieg Freund und Berater des Hohen Kommissars in Deutschland und CFR-Mitglieds John J. McCloy. In den USA gründeten sie zusammen 1952 das American Council on Germany (Mitglieder 2004 unter anderem Richard Holbrooke und Henry Kissinger). Als Pendant auf deutscher Seite wurde im gleichen Jahr die Atlantik-Brücke gegründet. Zwischen den drei Organisationen herrscht ein reger personeller Austausch durch Konferenzen, Seminare, Vorträge.

Die Mitgliedschaft in der Atlantik-Brücke kann nur durch Kooptation begründet werden. Aufgenommen werden „führende Vertreter des wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und wissenschaftlichen Lebens Deutschlands sowie einige Redakteure führender Zeitungen“.

aus

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