Infos

Sie befinden sich aktuell in den Balkanforum Balkanblog.org Blog-Archiven für den folgenden Tag 18.8.2008.

Links

Archive für 18.8.2008

Serbia wants ICJ opinion on Kosovo independence

Serbia wants ICJ opinion on Kosovo independence

18/08/2008

On Friday, Serbia gave the UN a draft resolution requesting the opinion of the International Court of Justice on the legality of Kosovo’s declaration of independence. Belgrade still considers Kosovo its province.

By Igor Jovanovic for Southeast European Times in Belgrade – 18/08/08

photoForeign Minister Vuk Jeremic speaks to the media about Serbia’s intentions concerning the International Court of Justice at the UN headquarters in New York on Friday (August 15th). [Getty Images]

Serbia is seeking the opinion of The Hague-based International Court of Justice (ICJ) on the declaration of independence of Kosovo, which Belgrade still considers part of its territory. So far, 45 countries have recognised Kosovo, including the United States and the most influential EU countries, but Serbia and Russia remain opposed to its independence.

Serbian Foreign Minister Vuk Jeremic submitted a draft resolution to the UN General Assembly on Friday (August 15th), calling for the court’s opinion on the legality of Kosovo’s unilateral declaration of independence on February 17th.

The proposal to have the UN seek the court’s opinion requires the backing of the majority of countries that participate in the vote. The General Assembly has 191 members — if they all vote, Serbia needs the support of 96 countries. Belgrade’s draft resolution could be on the agenda of the General Assembly’s fall session.

Serbian officials have said that they expect the initiative to halt the wave of countries recognising Kosovo’s independence. Belgrade believes that a decision by the court in its favour could also lead to the restart of status talks. Pristina officials, however, have said that no move by Belgrade can jeopardise Kosovo’s independence.

The ICJ does not hand down verdicts but gives only “advisory opinions”. The court lacks the ability to impose legal sanctions for the failure to adhere to rulings. However, its decisions have significant ethical power.

Requesting the opinion of the ICJ could be dangerous for Belgrade if the court decides that Pristina legally declared its independence, even though it did not win support in the UN Security Council.

“Since we are asking for the court’s opinion and we believe in international institutions, including the ICJ, we will respect any decision it makes,” Jeremic said, adding that it would be immoral for Serbia to disregard the court’s opinion, whatever it may be.

………………..

Setimes 

India to back Serbian UN GA bid
31 July 2008 | 13:33 | Source: Tanjug
JAGODINA — India’s ambassador says New Delhi will back Serbia’s call at the UN to seek the ICJ’s view on Kosovo independence.

“India abides by the principles of international law and does not recognize Kosovo’s secession,” said Ajay Swarup, who was visiting Jagodina on the invitation of Mayor Dragan Markovi Palma.

“India will remain true to its principles in future and at the UN General Assembly session later this year,” underlined Swarup at a joint news conference with Markovi.

The ambassador said that Serbia and India had no problems at political level, and that “I can assure you that it will stay like that.”

B92

China Backs Belgrade on Kosovo, Tadic

Boris Tadic (left) and Hu Jintao (right)

Boris Tadic (left) and Hu Jintao (right)


07 August 2008 Belgrade _ At the start of his five-day visit to Beijing, Serbia’s President, Boris Tadic, said China supported Belgrade’s campaign to preserve its territorial integrity.

http://balkaninsight.com/en/main/news/12287/

Rumänien wird den korrupten Ex-Premier Adrian Nastase nicht anklagen

  Was für ein EU Land, wo die Mafia und Korrupte Familien die Macht übernommen haben. Ähnlich ist es in Bulgarien.

Wieweit sind an der Bestechung Deutsche Firmen, Deutsche Lobby Verbände und Deutsche Politiker beteiligt, wäre die nächste Frage. Es ging und geht immer nur um ein Geschäft und nicht um einen Staat aufzubauen, bzw. Institutionen dort für die Demokratie aufzubauen.

Parlament schützt Korruptionsverdächtige

Immunität von Ex-Premier Adrian Nastase bleibt

Das rumänische Parlament hat alle Mahnungen seitens der EU-Kommission in den Wind geschlagen und die der Korruption verdächtigen Politiker Adrian Nastase und Miron Mitrea von Strafverfolgung befreit. Das Abgeordnetenhaus stimmte gegen die Aufhebung der Immunität der beiden hochrangigen Politiker der oppositionellen Sozialisten (PSD). Staatspräsident Traian Basescu hatte gerade wegen der Mahnung aus Brüssel verlangt, dass die Parlamentarier aus den Ferien zur Sondersitzung gerufen werden, damit Ex-Ministerpräsident Nastase und Ex-Transportminister Mitrea nach vier Jahren Tau-ziehen endlich vor Gericht kommen. 160 Abgeordnete stimmten für die Strafverfolgung von Mitrea und 107 dagegen. Im Fall Nastase waren 120 Parlamentarier dafür und 150 dagegen. Notwendig gewesen wäre aber jeweils eine Zweidrittelmehrheit von 218 Stimmen.

400.000 Dollar

Die mutmaßlichen Straftaten der beiden Politiker würden im Jahr 2012 verjähren. Dass es bis dahin zu Prozessen kommt, ist unwahrscheinlich. Denn in diesem Herbst wählt Rumänien ein neues Parlament. Die Sozialisten haben gute Chancen, nachher mitzuregieren. Mitrea ist der Wahlkampfstratege der PSD. Er soll von einer Beamtin bestochen worden sein, in Form von Leistungen beim Ausbau einer Villa. Die Frau sei im Gegenzug befördert worden. Ex-Premier Nastase soll einem Beamten die Beförderung angeboten haben, nachdem dieser ein für Nastase nachteiliges Dokument verschwinden ließ. Darin ging es um 400.000 US-Dollar aus dem Besitz von Nastases Frau, deren Herkunft nicht geklärt werden konnten.

Der Prozess gegen Nastase war einzigartig für Rumänien, denn erstmals wurde 2006 ein hochrangiger Sozialist der Wendejahre angeklagt, der als unantastbar galt. Nastase wurde von der Behörde für Korruptionsbekämpfung vorgeworfen, sich illegal um fast 1,4 Millionen Euro bereichert zu haben. Als er die Herkunft von Geld nicht erklären konnte, behauptete er 2005, dass seine Familie 2005 von einer “Tante Tamara” eine angebliche Erbschaft von einer Million US-Dollar erhalten habe. Die Skandale kosteten Nastase damals seine politische Karriere. Im März 2006 musste er sein Amt als Parlamentspräsident niederlegen und als Präsident der Sozialdemokratischen Partei zurücktreten.

Die Zukunft des Kampfs gegen die Korruption in Rumänien hängt auch vom Ausgang des Tauziehens um eine neue Führung der Antikorruptions-Staatsanwaltschaft DNA ab. DNA-Chef Daniel Morar, der noch unter der ehemaligen Justizministerin Monica Macovei angelobt wurde und einen ausgezeichneten Ruf in der EU-Kommission hat, könnte weitere drei Jahre die DNA führen. Doch Justizminister Catalin Predoiu hat nun mit Monica Serbanescu eine umstrittene Juristin als DNA-Chefin vorgeschlagen. Ihre Karriere ist mit Staatsanwälten verbunden, die während Nastases Regierung bis 2004 das Sagen hatten. Predouiu sagt, er schätze zwar Morars Arbeit, befürchte aber, dass das Parlament aus Hass auf Morar die DNA ganz abschafft. Vorerst führt Morar die DNA kommissarisch für weitere drei Monate. Präsident Basescu obliegt nun die Entscheidung, ob die umstrittene Serbanescu das Ruder übernimmt. (Kathrin Lauer aus Bukarest/DER STANDARD, Printausgabe, 18.8.2008)

20. Jänner 2008
18:25

Präsident will acht Politiker vor Gericht bringen
Sieben Regierungspolitiker und ein amtierender Minister wegen Korruptionsvorwürfen angeklagt
Bukarest – Der rumänische Staatspräsident Traian Basescu hat den neuen Interims-Justizminister Teodor Melescanu aufgefordert, die Strafverfolgung gegen sieben frühere Regierungspolitiker und einen amtierenden Minister wegen Korruptionsvorwürfen einzuleiten. Es handelt sich um Ex-Premier Adrian Nastase, Ex-Bauminister Miron Mitrea, Ex-Agrarminister Decebal Traian Remeº, Ex-Wirtschaftsminister Codrut Sereº, Ex-Telekommunikationsminister Zsolt Nagy, Ex-Verteidigungsminister Victor Babiuc, den im Dezember zurückgetretenen Justizminister Tudor Chiuariu und den amtierenden Arbeitsminister Paul Pacuraru. In Rumänien muss der Staatschef die Strafverfolgung von amtierenden und früheren Ministern auf Antrag der Staatsanwaltschaft genehmigen. Chiuariu war vorgeworfen worden, seine eigene Strafverfolgung verhindern zu wollen, weil er als Justizminister die Juristenkommission abschaffte, die den Staatschef bei derartigen Entscheidungen berät. Das Verfassungsgericht entschied daraufhin, dass der Präsident auch ohne diese Beratung die Strafverfolgung von Politikern genehmigen könne.

Präsident Basescu und Premier Calin Popescu-Tariceanu sind seit drei Jahren im Dauerkonflikt. Basescu lehnte es bisher ab, die von Tariceanu vorgeschlagene umstrittene Senatorin Norica Nicolai zur neuen Justizministerin zu ernennen. Das Justizressort gilt als heikel, weil die EU mit Sanktionen droht, falls die Justizreform keine Fortschritte macht. (dpa)

http://derstandard.at/?id=3189958

|